« zur News-Übersicht

Wandern im bunten Herbstwald

Erschienen am 29.09.2016 um 09:09 Uhr

Grenzenlos Wandern in Bayern und Böhmen

„Grenzenlos Wandern“ von Bayern nach Böhmen, mit Hubert Herzig, vom Ferienhaus Mitterdorf, im kleinen Bergdorf Mitterfirmiansreut am Nationalpark Bayerischer Wald und Nationalpark Sumava.

Wenn im Tal, drüben in Böhmen, noch die Nebel liegen, die Sonne hinter dem Berg erscheint und die Tage angenehme Temperaturen bieten, dann ist Herbst im Bayerischen Wald.

Jetzt beginnt die beste Zeit für ausgedehnte Wanderungen im Nationalpark Bayerischer Wald und Nationalpark Böhmerwald. Anspruchsvolle Tagestouren durch völlig unberührte Natur im Nationalpark „Sumava“, informative Führungen durch die Gehegezone im Nationalpark Bayerischer Wald oder mit dem Ranger durch die Wildnis des Nationalpark Bayerischer Wald, viele Möglichkeiten bieten sich den Wander-Gästen des Ferienhaus Mitterdorf .
Ein einmaliges Erlebnis ist der Besuch des längsten Baumwipfelpfades der Welt im „Nationalparkzentrum Lusen“ bei Neuschönau.
Mit einer Gesamtlänge von 1300 m und einer Höhe von 8 m bis 25 m schlängelt sich der Baumwipfelpfad durch Buchen, Tannen und Fichten des Bergmischwaldes zu einem Turm bis in eine Höhe von 45 m.
Auf der Plattform angekommen, wird man mit einem einzigartigen Blick über die Berge Lusen und Rachel, an klaren Tagen bis in die nördlichen Alpen, belohnt.

Der „Lusen“, ein ganz besonderer Berg, dessen Gipfel aus einem Meer von Steinbrocken besteht, ist für jeden Gast des Ferienhaus Mitterdorf ein lohnendes Ausflugsziel.

Direkt von Mitterfirmiansreut aus, geht es jede Woche mit Hubert Herzig vom Ferienhaus Mitterdorf zu einer Wanderung über die Tschechische Grenze nach Böhmen.
Gleich hinter der Grenze finden sich Reste der Grundmauern von Gehöften die nach dem 2. Weltkrieg zerstört wurden und die Bewohner aus ihren Häusern vertrieben wurden.
Herr Herzig erklärt den Wanderurlaubern des Ferienhaus Mitterdorf die Geschichte der Vertreibung und wie die Böhmerwäldler früher lebten, Geschichten vom Schmuggeln und von der Entstehung seines Heimatdorfes Mitterfirmiansreut das von den Einheimischen nur „Mitterdorf“ genannt wird.
Ein kleiner Trampelpfad führt die Wanderer durch eine Wildnis vorbei an zerzausten Wetterfichten, knorrigen Buchen und mächtigen Tannen in ein Tal mit weiß leuchtenden Birken, durch das sich ein leise rauschendes Bächlein schlängelt dessen Wasser irgendwo in der Moldau landet.
Ab Mitte September, wenn sich die Blätter der Buchen und Birken in den schönsten Farben zeigen, ist hier aber richtig was los, dann beginnt die Zeit in der das Röhren der Hirsche vom Tal in das Bergdorf Mitterfirmiansreut herauf hallt. Es ist Brunftzeit des Rotwildes.

Dann sitzt der Gast des Ferienhaus Mitterdorf auf dem Balkon und lauscht entspannt in die Nacht hinein.